Flughafen Miami

Zigarren-Reise nach Nicaragua

Eingeladen von der Wolfertz GmbH mit Sitz in Solingen geht es Ende Februar für 2 Wochen nach Nicaragua. Auf dem Plan stehen Besuche bei Plasencia Cigars S.A., bei Oliva Cigars S.A. und schließlich bei AJ Fernandez, dem aufsteigenden Star in Estelí. Zu guter Letzt verschlägt es die Berliner Zigarrenhändler nach Granada, circa eine Stunde von Managua entfernt.

Die Anreise erfolgt über New York und Miami (New York nehme ich als bunten Mix aus Schwarzen, Asiaten und Hispanics wahr). Die Stadt wirkt noch internationaler als Berlin. In Miami habe ich fast nur noch Spanisch gehört. Das macht wohl unter anderem die Nähe zu Kuba aus.

Zigarrenhändler aus Berlin unterwegs in Managua

Zigarrenhändler aus Berlin unterwegs in Managua

Zigarrenhändler aus Berlin nicht ins Flugzeug gelassen

Von Miami geht es mit dem Flugzeug weiter nach Managua. Im Flugzeug von American Airlines erfahre ich, dass ein Teilnehmer wegen falschem Namen auf Bordkarte nicht mitfliegen konnte. Er sitzt nun zusammen mit einem Zigarrenhändler aus Magdeburg für ein paar Stunden auf Florida fest.

Der Rest ist gut aus Berlin angekommen. Von Thorsten Wolfertz erhalten wir in Nicaragua zunächst einmal unsere ersten Zigarren. Dann geht es zum Mittagessen und wir machen uns an die 1. Zigarre am Lago di Nicaragua mit rauchendem Vulkan im Hintergrund. Einheimische bereiten lautstark eine Karaoke Veranstaltung vor. Ein feines Steak begleitet den Rauchgenuss.

Nicaragua Zigarren

Nicaragua Zigarren

Zigarren aus Berlin nach Nicaragua mitgebracht

Die erste Zigarre der Nicaragua-Reise ist eine Überraschung: Es handelt sich dabei um eine Alec Bradley Nica Puro Rosado. Diese Zigarren kann man in Berlin bisher überhaupt nicht kaufen. Nur zwei Lounges führen die Longfiller, die in Nicaragua in Estelí von Hand gerollt werden.

Nach dem Essen holen wir die verlorenen Jungs aus Berlin und Magdeburg ab. Nun beginnt eine harte Woche: Aufstehen um 7:00 Uhr, Besuche bei Plasencia Cigars S.A., bei Oliva Cigars S.A. und schließlich bei AJ Fernandez stehen an. Wir erfahren wie sozial engagiert Plasencia Cigars S.A mit seinen 6.000 Mitarbeitern ist. Soziales Engagement und Innovationen was Bewässerung und Dünger angeht stehen hier im Mittelpunkt.

Ralph Montero, Plasencia Jr. und Zigarrenhändler aus Berlin

Ralph Montero, Plasencia Jr. und Zigarrenhändler aus Berlin

Die drei Brüder von Oliva Cigars S.A. scheinen hingegen weniger Lust auf Nicaragua zu haben: Immer nur einer ist in Estelí anwesend, die zwei anderen arbeiten jeweils in Miami, schließlich ist die USA der bedeutendste Abnehmer. Abdel Joseph Fernandez (AJ Fernandez Zigarren) zeigt uns auf seine lässige Art seine Tabakfelder und die große Zigarrenfabrik.

Er plant gerade neue Plantagen und Trockenschuppen, da er der größte Lieferant für Cigars International ist. Dieser Online Shop ist der umsatzstärkste Zigarren Shop der Welt. Man betreibt sogar ein Call Center auf den Philippinen.

Von Managua zurück nach Berlin

Nach vier Tagen geht es dann schon wieder zurück nach Berlin. Vorher machen wir noch einen Bootsausflug in einem Naturschutzgebiet am Lago di Nicaragua. Dann trennen sich die Wege: Ein Teil fliegt über Miami nach Berlin zurück. Ich hänge noch eine Woche Ometepe und San Juan del Sur dran und teste im Süden weitere Zigarren aus Nicaragua.

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